HUMMER

Hummer war eine US-amerikanische Geländewagen-Marke von General Motors. Von 1992 bis 2010 wurden zivile Versionen des Militärfahrzeugs High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle (HMMWV) hergestellt. Die Marke Hummer bestand ursprünglich nur aus einem Modell (das erst 2003 die Modellbezeichnung H1 erhielt), das von der AM General Corporation entwickelt und produziert wurde. AM General hat auch den Vorfahren aller Hummer, das militärische HMMWV (Humvee), für die US-Armee entwickelt und baut ihn seit 1985 bis heute. Bereits seit den späten 1980er Jahren plante die Firma, eine zivile Version des Humvees zu verkaufen. 1990 ließ AM General dann 2 identische weiße Hummer bei der London to Peking Motor Challenge teilnehmen, eine Rallye über die Straßen der ehemaligen Sowjetunion, bei der das Starterfeld gewöhnlich hauptsächlich aus klassischen Automobilen besteht. Die beiden Hummer schafften die Fahrt mit Leichtigkeit, und Höhepunkte der Rallye wurden in den Vereinigten Staaten auf ESPN gesendet. In den Schatten gestellt wurde dieses Ereignis allerdings durch die öffentliche Aufmerksamkeit, die dem HMMWV im darauffolgenden Jahr durch die Berichterstattung über seine Dienste während des Zweiten Golfkriegs zuteilwurde. 1992 begann AM General, eine Zivilversion des M998 HMMWV unter der Marke Hummer zu verkaufen. 1999 verkaufte AM General den Markennamen an General Motors (GM), produzierte aber weiterhin die Fahrzeuge, die GM dann weiterverkaufte. In den folgenden Jahren präsentierte GM zwei hauseigene Modelle unter der Marke Hummer, den H2 und den H3. Außerdem wurde der Original-Hummer seitdem als H1 verkauft. AM General stellte weiterhin den H2 für GM her, die Produktion des H1 wurde 2006 eingestellt und GM verkaufte danach nur noch Restbestände. Der H3 wurde von GM in Shreveport hergestellt. Ab 2004 wurde Hummer international über ausgewählte Importeure und Vertriebe in Europa und auf anderen Märkten verkauft. Zwar wurden nur geringe Stückzahlen abgesetzt, doch der Hummer war immerhin so beliebt, dass australische Importeure dazu übergingen, den H3 auf Rechtslenkung umzurüsten – obwohl GM die Marke offiziell nicht in Australien verkaufte. Ab 2006 fertigte GM den Hummer H3 auch in seinem südafrikanischen Werk in Port Elizabeth. Die dort hergestellten H3 waren für den südafrikanischen Markt vorgesehen sowie zum Export in andere Länder mit Linksverkehr, wie Australien, Großbritannien und Japan. (Text: Wikipedia)

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Bildquelle: Thomas doerfer/Wikipedia-CC BY-SA 3.0

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