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Frontscheibe - SUNBEAM NEW RAPIER COUPE 67-76

Bildquelle: User David Parrott on en.wikipedia-CC0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Die sechste Version des Sunbeam Rapier basierte auf der Rootes Arrow-Baureihe, die 1966 in Produktion gegangen war und durch Fahrzeuge wie den Hillman Hunter, den Singer Vogue und den Humber Sceptre Mk. III repräsentiert wurde. Als Marke mit sportlichem Image sollte Sunbeam davon verschont bleiben, eine weitere Version der Arrow-Limousine anbieten zu müssen. Stattdessen sollte Sunbeam exklusiv die Coupé-Version der Baureihe offerieren. Der Sunbeam New Rapier – Arrow-Rapier oder Fließheck-Rapier, wie er genannt wurde – von 1967 war ein nettes, viersitziges Coupé auf dem Fahrgestell des Hillman Hunter Kombi. Man sagte ihm eine Ähnlichkeit mit dem zeitgenössischen Plymouth Barracuda nach, einem Fahrzeug von Chrysler, die damals bereits einen wesentlichen Einfluss auf Rootes besaßen. Dennoch bestand der Designer des Rapier, Roy Axe, darauf, das dem nicht so war. Wenn auch der Rapier die Heckleuchten und das Heckabschlussblech des Hunter Kombi hatte, so war der Rest der Karosserie doch eine Eigenkonstruktion. Er hatte die Rootes-4-Zylinder-Maschine mit 5 Kurbelwellenlagern und einem Hubraum von 1725 cm³. Wie bei den anderen Autos der "Arrow"-Reihe war auch hier der Motor leicht nach rechts geneigt eingebaut, um eine niedrigere Motorhaube zu ermöglichen. Mit dem Stromberg-Doppelvergaser, Typ 150CD, leistete der Motor 88 bhp (64,7 kW) bei 5200/min. Zum Handschaltgetriebe gab es serienmäßig einen Overdrive; das Automatikgetriebe von BorgWarner wurde gegen Aufpreis geliefert. Der Fließheck-Rapier wurde fast unverändert bis 1976 gebaut und dann ohne Nachfolger eingestellt. Er stellte die Basis für den leistungsfähigeren Sunbeam Rapier H120 dar, ebenso wie für den einfacher ausgestatteten Sunbeam Alpine aus dieser Zeit. Seine Antriebseinheit wurde ebenfalls im Humber Sceptre, im Hillman GT und im Hillman Hunter GT (alles "Arrow"-Modelle) verwendet. Von 1967 bis 1969 wurde der Rapier in Ryton-on-Dunsmore hergestellt, ab 1969 bis zur Einstellung 1976 wurde er in Linwood in Schottland montiert. Insgesamt wurden 46204 Fließheck-Rapier (einsch. Modell H120 und Fließheck-Alpine) gebaut.
Die Höchstgeschwindigkeit des Rapier betrug 166 km/h und er beschleunigte von 0 bis 100 km/h in ca. 13,8 sec. In den USA wurde er als Sunbeam Alpine GT angeboten. (Bild- und Text: Wikipedia)